Hier kommt sie nun, unsere sage und schreibe 50ste Ausgabe!
Liebe Freunde des traditionellen Jazz!
Hier kommt sie nun, unsere sage und schreibe 50ste Ausgabe!
Sonntag, den 18. Mai 2008 Die MARY CASTLE JAZZ BAND, Cologne, spielte bestens gelaunt am Sonntag, den 18. Mai 2008 im Brauhaus auf. Da die einzige technische Unterstützung lediglich für Vokal gegeben war, konnten sich die Besucher an ungeschminktem Zusammenspiel erfreuen. Das hat die Band meisterhaft demonstriert und die akustischen Gegebenheiten bestens in den Griff bekommen.
Zusammen mit dem Arrangement war auch dieser Jazz-Frühschoppen wieder eine erfüllte Darbietung. Abschließend die Erklärung der Namensgebung. Die Band stammt aus Köln-Marienberg.
Bereits am 08. Juni 2008 erwarteten uns die JAZZ FREAKS aus Tilligte (NL). Die Band hat für die Jazzfreunde in und um Wuppertal herum gespielt. Sie spielten im traditionellen Stil viele uns allen bekannte schöne Stücke. Es konnte also jeder, der wollte, mitsingen. Die Band kam bei den Jazzfreundinnen und Jazzfreunden sehr gut an. Schade war, dass der Frühschoppen nicht im Biergarten stattgefunden hat. Denn bei dem schönen Wetter waren nicht so viele Gäste, wie gewohnt, da. Außerdem mussten wir bedenken, dass Urlaubszeit war. Aber was soll`s, den Jazzfreunden, die da waren, hat es sehr gut gefallen.
Sonntag, den 29. Juni 2008- THE SYNCOPATORS aus Melbourne/AU. Jazz an ungewöhnlichem Ort - am Sonntag, den 29.06.2008 (tags zuvor waren sie in Düsseldorf im Cafe Sperrmüll) Fa. KNIPEX - "Alte Schmiede" - Da war es, das Wochenende! Welch ein Wochenende - nicht nur im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft. Die SYNCOPATORS, unsere Freunde aus Downunder, haben auf ihre Art Kurzweil erzeugt und unsere "Bergische Hauptstadt" und das Umfeld auf den Kopf gestellt.
Die sieben Künstler, jeder ein Supermusiker, spielten bekannte aber auch viele eigene Kompositionen nonstop in Düsseldorf, Königswinter, Bonn und gleich zweimal in Wuppertal. Kein Programm war wie das andere und auch humorvolle Gags gehörten zu den Highlights (oder habt Ihr schon jemals während des Vortrags eine Band schnarchend am Boden liegen sehen?). Das Publikum war fasziniert und begeistert - einfach hin und weg. Rhythmus, Sound und Performance, alles stimmte. Und so war es kein Wunder, dass viele Fans beim diesjährigen Abschlusskonzert in NRW im tollen Ambiente der KNIPEX-Räumlichkeiten zum zweiten und dritten Mal mit dabei waren. "Chili" brachten auch die Einlagen des jüngsten Fan, des 9-jährigen Matthew, ins Konzert. Dieses in Kreisen der traditionellen Jazzszene bekannte Talent dröhnte uns als Einlage am Schlagzeug die Ohren zu. Seine Wirbel sind ebenso zu bewundern, wie seine musikalische Einfühlsamkeit andererseits an den richtigen Stellen. Nur Profibands können es sich erlauben, solche vorher nicht geprobten Einlagen zu dulden. Herr Putsch, großzügiger Sponsor dieses Konzertes, hatte sich neben einer perfekten Organisation so einiges einfallen lassen. Die Räumlichkeiten der "Alten Schmiede" verführten neben dem Hörgenuss im Veranstaltungsraum zu leckeren Speisen und Getränken drinnen und draußen. Daneben konnte man das Konzert beim Essgenuss über Großleinwand weiter verfolgen oder draußen bei Sonnenschein Kommunikation erfahren und Konversation betreiben. Wir könnten hier noch so vieles berichten, hoffen aber, dass unsere Ausführungen allen Nichtteilnehmern einen Einblick zur Veranstaltung "Jazz an ungewöhnlichem Ort" geben. Zum Schluss noch eine Feststellung: Übertroffen wird " unsere Band" durch kaum eine andere! Daher gilt es zu überlegen, ob eine solche Darbietung zu wiederholen ist. Wenn ja, dann allerdings frühestens in einem Jahr. Autoren: K.J. Winkler/Herbert Pitsch
Sonntag, den 13. Juli 2008 Der nächste Jazz-Frühschoppen im WUPPERTALER BRAUHAUS fand am Sonntag, den 13. Juli 2008 - 11.30 Uhr mit der Band "SCHAMPUS ALL STARS" aus Düsseldorf statt. Diese Band ist weit über die Tore Düsseldorfs hinaus bekannt.
Dieses Mal hatten wir Glück und der Frühschoppen konnte im Biergarten stattfinden. Es waren ziemlich viele Jazzfans da und hatten Spaß.
Sonntag 10. August 2008 spielten Schautermann Tillies Jazzband aus Viersen. Dixieland und Blues spielt die Band seit 1966, als sie "im Schatten" der Dülkener Narrenmühle gegründet wurde. Die DUKE ELLINGTON Komposition "Shout em Aunt Tillie" stand Pate für den niederrheinisch klingenden Namen der "Schautermänner." Unter "Schauter" versteht man hierzulande "Schlitzohr" oder "Schalk", der immer zu neckischen Streichen aufgelegt ist. So ist auch ihre Musik angelegt, manchmal neckisch, fröhlich, unbeschwert, aber auch fetzig, mitreißend und mit einem Schuss Ernst. Es war ein fröhlicher Sonntagmorgen.
Am Sonntag, den 21. September 2008 waren sie wieder da, THE JUGGETS, 11 Mann! aus den Niederlanden. Auch dieses Mal haben sie uns wieder in ihren Bann gezogen. Das ging schon mit dem Einzug ins Brauhaus los. Es war von Anfang an eine tolle Stimmung! Sie spielten schönen, alten, traditionellen Jazz und viele Stücke kannten wir. Der Frühschoppen hat uns wieder einmal sehr gut gefallen. Schade war nur, dass er nicht im Biergarten stattfinden konnte; dafür war es zu frisch. Das Brauhaus war anfangs nicht so gut besucht, aber gegen Mittag füllte es sich dann doch ordentlich. Alleine vom TJK waren etliche Mitglieder anwesend. Weiter so! Die Jazzfans, die am dem Sonntag nicht da sein konnten (wollten), haben wirklich etwas verpasst.
Sonntag, 19. Oktober 2008 Jetzt ist es schon wieder über eine Weile her, dass wir beim Frühschoppen die SEATOWN SEVEN HOT JAZZ erleben konnten. Das Brauhaus war gut besucht. Die Band spielte profihaft, wie immer. Aber Adrian hatte einiges anders arrangiert. So wurden etliche Stücke anders als sonst gespielt und das kam sehr gut an! Jeder der Musiker spielte ein kleines Soli und "Goofy" hatte auch wieder sein "Sopranino" dabei. Man muss sich wundern, was aus dem kleinen Instrument für tolle Töne herauskommen (liegt aber bestimmt auch an "Goofy".) Es war ein sehr schöner jazziger Sonntagmorgen!
Do. 13. November 2008 Das war ein Donnerstagabend im grauen November! Der TJK präsentierte im Wuppertaler Brauhaus einen traditionellen Jazzabend zur Erinnerung an LOUIS ARMSTRONG. Rod Mason kam mit seinen Hot Five und dazu gesellte sich, als Sahnehäubchen, die schwarze in Oakland/USA geborene Sängerin Brenda Boykin, inzwischen in Wuppertal beheimatet. Schon lange ist sie in entsprechenden Jazzkreisen nur "Brenda", und so trat sie dann auch auf.
Jeder fühlte sich von ihr direkt angesprochen und brachte das fachlich gereifte Publikum, das zuvor bereits von Rod angeheizt wurde, zum Kochen. Ihr "BIG FINE MAMA" erlebt sie jedes Mal neu und bezieht es positiv auf sich. Die Musiker wurden immer wieder erneut angesprochen. Als weiterer Höhepunkt dann die Duette mit Rod Mason.
Man kam ins Träumen. Beim Augen schließen wurde einem die alte Zeit mit "Satchmo" und "Ella" in Erinnerung gerufen.
So gaben sich Band und Publikum gegenseitig Applaus. Ein im Brauhaus nicht üblicher Eintritt von € 7,00 - wurde von allen gern entrichtet. Das ist ein unbedingter Grund, neben den inzwischen obligatorischen monatlichen Jazz-Frühschoppen Sonderveranstaltungen vom Feinsten im Auge zu halten.
Nur schade, dass die heimische Presse sich so zurück hielt und ihrer Informationspflicht auch dieses Mal nicht nachkam.
30. November 2008 - PLUTO `S Dixie Express Am Sonntag, den 30. November 2008 (1. Advent) um 11.30 Uhr spielte die Band PLUTO`S DIXIE EXPRESS Das war eine tolle Session! Alle Musiker kennen sich zwar, aber sie spielen nicht oft miteinander. Man konnte merken, das sind Vollprofis! Das Brauhaus war sehr gut besucht und die Jazzfans hatten viel Spaß!
14. Dezember 2008 - BLUE ROSE NEW ORLEANS JAZZBAND Was aus "Sperrmüll” doch alles erwachsen kann wurde beim Jahresabschluss - Jazzfrühschoppen bewusst. Also, gegründet wurde die Band im Cafe "Sperrmüll", Düsseldorf. Für alle, die es bisher noch nicht kennen, es handelt sich um ein großes Zelt im immobilen Trödel- und Antikmarkt. Wie der Name schon ausdrückt, mit Bewirtung (in lockerer Form). Längst zu einem zuhause der Band, wo sich gern Jazzmusiker treffen und teils auch sich gern zu Gastmusikern animieren lassen. In Wuppertaler Art ausgedrückt, `nen richtigen guten Jazz maaken. Nun am Sonntag gab es zum gefallenden Spiel als Weihnachtsgeschenk obendrauf den Spezialgast Frank Roberscheuten. Ein wirklicher Ohrenschmaus ihm zuzuhören wie er Saxophon und vor allem Klarinette `mal antrieb und dann wieder verträumt spielte. Das Programm war ebenso gut abgestimmt, was sich auch am ausdauernden Verbleib der Gäste bewies. Ein sehr schöner Abschluss für 2008.
FRANK ROBERSCHEUTEN wurde am 22. November 1962 in Valkenswaard, Niederlande, geboren. Schon früh interessierte er sich für Musik. Nach erstem Unterricht auf der Klarinette besuchte er von 1981 bis 1983 das königliche Konservatorium in Den Haag und von 1983 bis 1987 in Tilburg, bevor er sein Studium bei Walter Boeykens mit "cum laude" abschloss. Frank Roberscheuten war ständiges Mitglied der JOJO SWING BAND, der FONDY RIVERSIDE BULLET BAND, der Swingformation von MARCEL HENDRIKS und spielte gelegentlich in WILL SALDEN’S GLENN MILLER ORCHESTRA. Richtig bekannt wurde er aber erst als Leiter seiner eigenen Band SWINGCATS, die schon viele Jahre erfolgreich Tourneen durchführt und auf internationalen Festivals zu hören ist. Frank wird aber auch sehr häufig als Solist zu Jazzfestivals (Breda, Northsea, Ascona) eingeladen. Eine besondere Ehre wurde ihm zuteil, als er eine Einladung zu MATT DOMBER´S JAZZPARTY in Clearwater Beach (Florida) erhielt, wo er mit den ganz großen des Jazz zusammen traf. Er hat darüber hinaus in Europa mit SCOTT HAMILTON, DAN BARRETT, TOM BAKER, LILIAN BOUTTÉ, HOWARD ALDEN, FRANK TATE, JACKIE WILLIAMS u. v. a. gespielt. Frank Roberscheuten ist auf sehr vielen CDs zu hören. In den letzten Jahren hat erhäufig mit DAN BARRETT gearbeitet und mit ENGELBERT WROBEL aufgenommen. Er gehört der erweiterten Formation von ECHOES OF SWING, dem ECHOES OF SWING OCHESTRA an und ist festes Mitglied von MARTY GROSZ & HIS HOT PUPPIES.
Liebe Jazzfreundinnen und Jazzfreunde, Leute, wie die Zeit vergeht. Vor uns liegen die aktuellen Nachrichten Nr. 50. Vor über 8 Jahren - am 04. August 2000 - wurde der TJK gegründet. Wer von Euch weiß denn noch, warum uns dieses Datum besonders wichtig war? Richtig, Satchmo feierte an jenem Tag seinen 99. Geburtstag und weilte bei der Gründungssitzung als Vertreter des Traditionellen Jazz gewissermaßen in unserer Mitte. Und so ist das auch bis heute geblieben. Und noch mal ein Blick auf 50 mal aktuelle Nachrichten. Im Schnitt alle 2 Monate das Neueste aus der traditionellen Jazzszene, Rückblick auf erlebte Gigs und Vorfreude auf kommende Konzerte - das kann sich doch sehen lassen. Im Rückblick lassen wir uns allen bekannte Namen Revue passieren. Referate, die Ilse Storb (einzige Jazz Professorin in Europa) und die Bandleader Adrian von Saucken oder Dr. Henning Paur für den Klub gehalten haben. Sogar Vereinsmitglieder haben mit gemacht und das eine oder andere Mal kleine Vorträge gehalten, unterlegt mit ausgewählten Musikbeispielen. In unzähligen Kneipen oder privaten Klubräumen im Osten oder Westen des Stadtgebietes haben wir schon getagt und unseren Stammtisch abgehalten.
Und wer denkt nicht an gemeinsam erlebte Konzerte bei der jährlichen Jazz-Night im Velberter Forum, auf der Waldbühne der Hardt, im Drusushof in Neuss, im Garten hinter der Historischen Stadthalle Sonntagsmorgens bei herrlichem Sommerwetter, in den City-Arkaden und, seit neuestem (als Geheimtipp) in der "Alten Schmiede" der Firma Knipex in Cronenberg. Aber was wäre der TJK ohne seine Mitglieder? Nichts!!! Natürlich sind viele - das bringt das Vereinsleben so mit sich - gekommen und gegangen. Nicht immer war das Miteinander so harmonisch wie man sich das wünscht. Aber das ist so, wenn Persönlichkeiten mit unterschiedlicher Mentalität und Denkweise aufeinander treffen.
In der Regel jedoch stimmt die Chemie und auch den meisten, die dem Verein den Rücken gekehrt haben, schüttelt man gern die Hand , wenn man sich beim Jazzkonzert mal zufällig trifft. Schließlich wollen wir eigentlich alle dasselbe, nämlich einfach gute Musik hören und erleben. Weil wir ein Klub mit überwiegend älteren Semestern sind, bleibt es nicht aus, dass so manche treue, langjährige Klubfreunde nicht mehr unter uns sind, weil sie gestorben sind. Denen fühlen wir uns im Angedenken besonders verbunden. Unser eigentliches "Zuhause" ist seit Jahr und Tag das Brauhaus mit seinem Chef Richard Hubinger. Dort halten wir unsere Mitgliederversammlungen ab und dort treffen wir uns jeden Monat an einem Sonntagmorgen zum Jazz-Frühschoppen bei leckerem Essen und einem gepflegten Bier. Wie abwechslungsreich das ist, beweist in ganz besonderem Maße diese Ausgabe Nr. 50 der aktuellen Nachrichten. Ein tolles Jazz-Jahr geht zu Ende und Helga und Klaus haben alle Events dieses spannenden Jahres aufgelistet und wir können sie beim Lesen alle noch mal genießen, jede Band ein Highlight für sich! Hot Five, ein Super Konzert präsentiert. Einzelne Bands hervorzuheben, wäre nicht fair den anderen gegenüber. Eine Ausnahme machen wir jedoch: Mitte November war Jazzsängerin Brenda Boykin zu Gast im Brauhaus und hat, unterstützt von Rod Mason und seinen
Freuen wir uns, dass auch im nächsten Jahr wieder Jazz-Frühschoppen im WUPPERTALER BRAUHAUS geplant sind. Dafür ein dickes Dankeschön an das Brauhaus! Ein Vorschlag: Bringt doch einfach mal eine Freundin oder einen Freund mit. Je größer unsere "Jazz-Gemeinde" ist, umso besser.
Der 1. Jazz-Frühschoppen findet am 11. Januar 2009 um 11.30 Uhr mit THE BOURBON STREET STOMPERS statt.
Wir wünschen Euch allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!
Herzliche Grüße Euer TJK
TJK "jazzig" woll, keiner wie wir!
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